Geschichten ausm Krieg (4)

Am frühen Montagmorgen des 1. Januar 1979 wurde ich - begleitet von meinen Eltern - vom einarmigen Taxifahrer über die in eine Schneedecke gehüllte B229 in jenes Krankenhaus chauffiert, in dem ich Jahre zuvor aus Mutter herausgeholt worden bin. Es ist der Anfang von einem Winter, den es so danach nicht wieder gegeben hat>[^o^]. Am nächsten Tag wurde ich an zwei Stellen aufgeschnitten, im Inneren durchwühlt und konnte mich erst mal nicht mehr rühren. Und weil es nicht reicht, ans Bett gefesselt zu sein, während draußen der Traum von einem Winter stattfindet, wurde mein Körper mit Windpocken>[^o^] übersät. So kam zu Bewegungsunfähigkeit, Wundschmerz , Langeweile und Heimweh auch noch Juckreiz und Fieber. Trotzdem erinnere ich mich noch daran, dass mein Bettnachbar am 4. Tag durchs Radio eine Nachricht aufschnappte, die uns damals sehr betrübte: Peter Frankenfeld>[^o^] war gestorben. Der hatte doch nur Herpes Zoster>[^o^] gehabt. Auch so etwas wie Windpocken. Seine Show wurde von Harald Juhnke übernommen und die Schneeberge wuchsen - nachdem mich der einarmige Taxifahrer wieder nach Hause chauffiert hatte - noch Wochen lang weiter.
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plog - So, 4. Jan, 20:20